Projektleitbild
Über Jahrzehnte hinweg konnten sich an und im Umfeld der ehemaligen innerdeutschen Grenze, vom Menschen relativ unbeeinflusst, wertvolle Lebensräume mit einer seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. Als der „Eiserne Vorhang“ fiel, blieb das Grüne Band zurück. Jetzt ist zu entscheiden, wie mit dieser Hinterlassenschaft umzugehen ist.
Durch das Naturschutzgroßprojekt wird dieses Naturerbe bewahrt und geschützt. Darüber hinaus bleibt die historisch und politisch außerordentlich bedeutsame Erinnerungsstätte erlebbar.
Das Projektgebiet ist dabei kein mit einem Betretungsverbot behaftetes Wildnisgebiet. Vielmehr sollen Schutz und Erlebnis der Natur miteinander harmonisiert werden. Eine gezielte Lenkung der Besucher unterstützt nicht nur das Naturerleben, sondern trägt auch zu einer gelungenen Umweltbildung bei.
Der Erhalt dieser reizvollen, intakten Natur- und Kulturlandschaft kann so als Grundvoraussetzung für die Erholung des Menschen im ländlichen Raum auch einen Beitrag zur Regionalentwicklung leisten.
Mit dem Naturschutzgroßprojekt wird der Grundbaustein für das fünfte Großvorhaben der Heinz Sielmann Stiftung gelegt: Sielmanns Biotopverbund Harz-Eichsfeld-Werratal.
Folgendes sollte jedoch im Hinblick auf die regionale Entwicklung deutlich werden:
- Das Naturschutzgroßprojekt kann als Motor in der Region durch den gezielten Naturschutz eine regionale Entwicklung in Gang setzen!
- Regionalentwicklung kann jedoch nicht aus Mitteln des Förderprogramms „Naturschutzgroßprojekte“ finanziert werden!
- Regionalentwicklung muss aus der Region kommen!



